Roter Faden statt Marketing-Zufall: So bringst Du Ordnung in Dein Außenbild 

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Vielleicht kennst Du dieses Gefühl: Du gibst Dir Mühe, bist aktiv, probierst Dinge aus – und trotzdem wirkt Dein Marketing wie ein Flickenteppich. Mal entsteht ein Social-Media-Post, weil „man ja sichtbar sein muss“. Dann wird eine Anzeige geschaltet, weil gerade ein Angebot beworben werden soll. Und irgendwann steht die Website auf der To-do-Liste, weil sie sich nicht mehr stimmig anfühlt. 

Das ist nicht ungewöhnlich. Im Gegenteil: So sieht Marketing in vielen Unternehmen aus, die im Alltag viel leisten und gleichzeitig den Anspruch haben, professionell aufzutreten. 

Nur: Wenn Maßnahmen nicht zusammenhängen, entsteht kein klares Bild. Und ohne klares Bild wird es schwer, Vertrauen aufzubauen. 

Genau deshalb lautet unser Leitsatz: Wir machen Marken und bringen den roten Faden. 
Denn eine Marke ist kein Logo. Eine Marke ist Orientierung – für Deine Kunden und für Dich. 

Warum Marketing ohne roten Faden so anstrengend wird 

Wenn Dir der rote Faden fehlt, wird Marketing schnell zum Dauerlauf ohne Ziel. Du reagierst auf das, was gerade dringend wirkt, statt bewusst zu steuern. Und plötzlich fühlt es sich so an, als müsstest Du ständig „noch mehr“ machen, obwohl Du eigentlich nur willst, dass es endlich wirkt. 

Typische Anzeichen: 

  • Du entscheidest Maßnahmen aus dem Moment heraus, statt aus einer klaren Strategie. 
  • Deine Kommunikation klingt mal fachlich, mal locker, mal werbend – aber nicht eindeutig „nach Dir“. 
  • Interessenten verstehen, was Du machst, aber nicht, warum sie ausgerechnet bei Dir richtig sind. 
  • Du investierst Zeit, Geld und Energie – und trotzdem bleibt die Wirkung hinter Deinen Erwartungen zurück. 

Das ist kein Zeichen dafür, dass Du es nicht kannst. Es ist schlicht ein Zeichen dafür, dass Dir ein System fehlt, das alles zusammenführt. 

Der rote Faden ist kein Bauchgefühl – er ist eine klare Reihenfolge 

Viele suchen den roten Faden im Design. Oder in einem einzelnen Claim. In Wahrheit entsteht er viel früher: in der inneren Klarheit. 

Ein roter Faden entsteht, wenn Du Marketing in einer sinnvollen Reihenfolge denkst: 

  1. Ziel – Was soll sich in den nächsten Wochen und Monaten konkret verbessern? 
  1. Zielgruppe – Wen willst Du erreichen – und wen bewusst nicht? 
  1. Nutzenversprechen – Welchen echten Vorteil bekommt man bei Dir? 
  1. Botschaft und Tonalität – Wie sprichst Du, damit man Dich wiedererkennt? 
  1. Kanäle und Formate – Wo wird das sichtbar – und in welcher Form? 
  1. Rhythmus und Umsetzung – Wer macht was bis wann, damit es auch wirklich passiert? 

Wenn diese Kette steht, wird vieles plötzlich leichter: Deine Website, Dein Content, Deine Angebote, Dein Vertrieb – sogar die internen Abstimmungen im Team. 

Die drei häufigsten Stellen, an denen der Faden reißt 

1) Dein Ziel ist „mehr Sichtbarkeit“ – aber ohne Richtung 

„Mehr Sichtbarkeit“ klingt gut, ist aber selten steuerbar. Es ist eher ein Wunsch als ein Ziel. Ein Ziel wird erst dann hilfreich, wenn es Entscheidungen ermöglicht. 

Beispiele für klare Ziele: 

  • „Wir wollen pro Monat zehn qualifizierte Anfragen erhalten.“ 
  • „Wir wollen als Arbeitgeber in der Region erkennbar werden und passende Bewerbungen bekommen.“ 
  • „Wir wollen weniger unpassende Anfragen und stattdessen Kunden, die unsere Qualität suchen.“ 

Ohne Ziel fehlt Dir der Kurs. Und ohne Kurs segelst Du zwar – aber Du weißt nicht, ob Du überhaupt in die richtige Richtung fährst. 

2) Deine Zielgruppe ist zu breit – und die Botschaft wird weich 

Wenn Du „für alle“ sprichst, klingt die Sprache oft wie ein Kompromiss. Sie wird nett – aber nicht scharf. Und damit auch nicht erinnerbar. 

Der rote Faden kommt, wenn Du Dich traust, Deine Zielgruppe wirklich zu verstehen: 

  • Welches Problem beschäftigt sie gerade? 
  • In welcher Situation sucht sie Unterstützung? 
  • Was wünscht sie sich am Ende? 
  • Welcher Einwand hält sie davon ab, sich zu melden? 

Je klarer Du diese Punkte benennen kannst, desto schneller fühlen sich die Richtigen angesprochen – und desto weniger Energie verschwendest Du an die Falschen. 

3) Du startest bei Maßnahmen, bevor der Prozess dahinter steht 

Viele starten bei „Was posten wir?“ oder „Welche Ads schalten wir?“. Das ist nachvollziehbar – und trotzdem oft der Grund, warum am Ende nichts richtig rund wird. 

Denn Maßnahmen sind nur so gut wie die Strategie und der Prozess dahinter. 

Marke heißt in der Praxis: 

  • Welches Ziel verfolgen wir? 
  • Was soll der Interessent als Nächstes tun? 
  • Welche Schritte braucht es bis zum Ziel? 
  • Wie bewegt sich der Interessent durch unsere Customer Journey? 

Wenn das klar ist, werden Inhalte und Kampagnen plötzlich logisch. Du musst nicht mehr ständig neu überlegen, was „passt“, weil Du ein System hast, das trägt. 

Der Roter-Faden-Check: Zehn Minuten, die Dir Klarheit geben 

Wenn Du Dir einen schnellen Überblick verschaffen willst, nimm Dir kurz einen Stift oder öffne Deine Notizen. Beantworte diese zehn Fragen so ehrlich wie möglich: 

  1. Was ist unser konkretes Ziel für die nächsten 90 Tage? 
  1. Wen wollen wir erreichen – und wen bewusst nicht? 
  1. Welches Problem lösen wir am häufigsten? 
  1. Was ist unser Nutzenversprechen in einem Satz? 
  1. Welche drei Begriffe sollen Menschen mit uns verbinden? 
  1. Welche drei Einwände hören wir immer wieder – und wie beantworten wir sie? 
  1. Welche Website-Seite muss als Erstes sitzen? (oft Startseite oder Angebotsseite) 
  1. Welche zwei Kanäle bespielen wir konsequent – statt fünf halb? 
  1. Welche zwei Content-Formate passen zu uns? (zum Beispiel Story + Checkliste) 
  1. Wer übernimmt was – und bis wann? 

Wenn Du bei mehreren Fragen ins Stocken gerätst, ist das kein Problem. Im Gegenteil: Dann hast Du die Stellschrauben gefunden, an denen der rote Faden gerade fehlt. 

Wie sich „roter Faden“ im Alltag wirklich anfühlt 

Wenn Du Klarheit über Kurs, Zielgruppe und Botschaft hast, verändert sich Marketing spürbar: 

  • Du triffst Entscheidungen schneller. 
  • Dein Außenauftritt wirkt stimmig und verlässlich. 
  • Deine Inhalte passen zueinander, statt nebeneinander zu stehen. 
  • Du ziehst Menschen an, die wirklich zu Dir passen. 

Und das Beste: Du musst nicht lauter werden. Du wirst klarer. 

Zusammenfassend betrachtet: 

Wenn Dein Marketing sich nach Zufall anfühlt, liegt es selten am fehlenden Trend oder am falschen Kanal. Meist fehlt schlicht der rote Faden – also ein System, das Strategie, Sprache und Umsetzung miteinander verbindet. 

Und genau das ist Markenarbeit. 

Lust auf einen kurzen Roter-Faden-Check? 

Wenn Du willst, schauen wir gemeinsam drauf: 30 Minuten, einmal Klarheit – und Du gehst mit Prioritäten raus, die wirklich wirken. 

Sag einfach kurz, wo Du gerade festhängst: Website, Sichtbarkeit, Content oder Vertrieb. Dann setzen wir gemeinsam den Kurs. 

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